Arbeit mit den Eltern


Es gibt verschiedene Ansichten darüber, wie die innere Arbeit mit den Eltern erfolgt.

Oft geht es darum, das auszudrücken, was nicht gewünscht war, was uns geschadet hat oder heute noch verfolgt. In den seltensten Fällen ist es optimal gelaufen.

Was zurückbleibt, ist meist eine vielfältige Mischung aus Ärger, Liebe, Verzweiflung, Dankbarkeit, Wut, Zugehörigkeit und noch vielem anderen.

Diese ganzen Aspekte auseinander zu dividieren, ist oft ein heilsamer Schritt.

Wenn wir voll sind von Introjekten, also von Grundsätzen, Überzeugungen oder auch manipulativen Sätzen, die wir gehört und auch verinnerlicht haben, können wir meistens gar nicht mehr unterscheiden, was uns gut getan hat und was nicht.

Es ist heilsam, das, was uns geschadet hat, zurückzugeben an den ursprünglichen Adressaten und auch das auszusprechen, was wir nicht mehr länger zu tragen bereit sind.

Meiner Überzeugung nach erfolgt dies meist besser symbolisch als im direkten Kontakt oder durch Schreiben und Sprechen.

In der Körpertherapie drücken wir die damit einhergehenden Gefühle direkt aus. Wenn wir dem Körper vertrauen, führen uns die natürlichen Impulse, liebevoll unterstützt, direkt aus dem Dilemma heraus.

Erst wenn wir uns dieser Introjekte entledigen, sind wir wieder frei, das zu fühlen, was uns in Liebe verbindet.

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